Futterbar basteln

Hanni hat ein Schultermaß von 61cm und muss bei normalen Näpfen ihren Kopf ganz schön senken. Aus diesem Grund sorgte ich für eine komfortablere Lösung.

Da ich mit den Edelstahlnäpfen sehr zufrieden bin und mir nichts neues zulegen wollte, musste ich eine Futterbar um vorhandene Gefäße rum basteln. Im Baumarkt fand ich eine wunderschöne Naturholzplatte und deckte mich mit weiteren benötigten Dingen ein.

Zur Verwendung kamen:

  1. 2x Naturholzplatten, Buche (11,78€)
  2. 5x Winkel (1,95€)
  3. Schrauben (3,69€)
  4. Lineal/Maßband
  5. Bleistift
  6. Zirkel
  7. Holzlack, ungiftig (5,79€)
  8. Pinsel
  9. Stichsäge
  10. Sägebock
  11. Schleifpapier, fein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstmal wurde ausgemessen. Eine der Platten musste für die Beine halbiert werden, was an und für sich keine besonderen Fähigkeiten erfordert. Denkt man. Mein Partner musste eines der Stücke nachbearbeiten, damit sie gleich hoch waren. Ich kann gut messen. Auf die zweite Platte habe ich wiederum per Lineal die richtigen Positionen für die Löcher ermittelt. Die Kreise brachte ich mittels Zirkel auf. Mit meiner lässigen Einstellung habe ich jedoch auch hier halbherzig gearbeitet. Ein Fehler ist eine Information. Fürs nächste Mal.

Danach wurde im Keller zugeschnitten. Diese Tätigkeit habe ich delegiert, was sicherlich eine kluge Entscheidung war. Mein Partner hat hier viel Erfahrung und zauberte zwei wunderbar gleichmäßige Löcher, die ich mit Schleifpapier nachbearbeitete.

Als ich die Näpfe rein setzen wollte, saßen diese zu hoch. Abschleifen probierte ich zwar, gab es jedoch wegen wenig Wirkung wieder auf. Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, lackierte ich das Holz sicherheitshalber dreimal. Es wird ja durchaus mit ordentlich Wasser in Berührung kommen. Dabei klebte mir natürlich das Zeitungspapier an den Kanten ans Holz. Man könnte durchaus annehmen, dass ich in meinem Leben noch niemals etwas gestrichen habe. Ähm.

Nach dem Trocknen und Entfernen der Zeitungsreste, konnten die Teile dann zusammengeschraubt- und aufgestellt werden. Hanni testete die Futterbar sogleich und ist begeistert. Ich nehme mal an wegen dem Futter. Wobei sie die tolle Arbeit sicherlich würdigen kann. Innerlich.

Beizeiten werde ich zwecks Stabilität noch eine Querverstrebung einbauen und eine besondere Idee umsetzen. Ich werde berichten. Stay tuned.

 

 

 

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