Die Sache mit den Hundekotbeuteln

Mein Umgang mit dem täglichen Müll.

Da ich der Einfachheit halber leider durchaus noch zu einigen plastikverpackten Produkten greife, möchte ich mich Schritt für Schritt in eine müllvermeidende Zukunft voran arbeiten. Bei Toilettenpapier und Co habe ich zwar auch noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden, doch noch mehr ins Gewicht fallen meiner Einschätzung nach diese vielen Kackbeutel.

Ja. Ich bin jemand, der den Haufen wegräumt. Seit mein Hund fremden Kot nicht mehr frisst- außer zeitweise den von Katzen-, sind mir herumliegende fremde Exkremente eher egal. Schöner wärs halt ohne. Mein Blick rastet vorzugsweise auf lieblichen Objekten. Bei vollstem Verständnis für all jene, die sich über solche Hinterlassenschaften ärgern.

Vielleicht gibt es ja Hundehalter, die an biologischen Abfall denken oder Müllvermeider sind und das Zeug deshalb liegen lassen. Sich erniedrigt fühlen, wenn sie dem Hund hinterher räumen müssen. Den Fokus auf die Umgebung legen und nicht darauf, was der Hund gerade macht. Ähm…ich schweife ab.

Was machen jedoch Leute wie ich? Leute, die die Natur möglichst sauber halten wollen. (Nein, Hundekot ist kein Dünger). Dies am liebsten nachhaltig.

Sie recherchieren. Fündig wurde ich zuerst in einem Blog, der entsprechende BioKotbeutel vorstellte. Leider finde ich den Pfad dahin nicht mehr. Ich stieß dann jedoch auf preisgünstige Helferleins bei Pogipets, die kompostierbare Beutel anbieten. Biologisch abbaubar in 18 Monaten. Das reicht mir. Für schneller Abbaubare bin ich leider zu geizig. Hauptsache das Zeug WIRD zerfallen. Die Beutel finde ich mit ihrer grünen Farbe schick, sie sind zuverlässig, lassen sich auch mit Handschuhen leicht “öffnen” und es wird einem sogar angezeigt, welche Seite dafür die richtige ist. Perfekt für mich. Und mein Gewissen.

Processed with Rookie Cam

 

 

Wenn Hanni ihr Geschäft im Garten verrichtet, sammle ich übrigens in einem Beutel und werfe ihn je nach hygienischer Notwendigkeit erst im letzten Moment weg. Im Winter kann ich also länger sammeln, als im Sommer. Doch auch da geht es. …und ich spare Müll und Geld.

 

 

 

 

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